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Vista gegen Mac-OS X: Ballmer möchte ein Mac sein

24.07.2008 | 16:15 Uhr |

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat Apple auf der Rechnung. Seinen Mitarbeitern erklärte er auf der Veranstaltung "Microsoft Gobal Exchange", dass Windows vor Mac OS X immer noch im Verhältnis dreißig zu eins führe. Trotzdem müsse Microsoft auf Apples Wachstum reagieren.

Der Vorteil des Mitbewerbers liege vor allem darin, dass der Mac zwar ein begrenztes, aber trotzdem vollständiges Erlebnis biete, erklärt Ballmer . Microsofts Entscheidung für mehr Auswahl würde dagegen zu Kompromissen führen. In Zukunft werde Microsoft daher enger mit Hardware-Herstellern zusammenarbeiten, um ebenfalls ein einheitlicheres Angebot zu schaffen. Die gleiche Herangehensweise plant Ballmer auch auf dem Handy-Markt. Kompromisse möchte er dabei aber nicht mehr eingehen - Ballmer möchte im Grunde seines Herzens ein Mac sein.

Damit die Nachricht auch bei potentiellen Kunden ankommt, möchte Microsoft insgesamt 300 Millionen US-Dollar in eine Werbekampagne investieren, um das Image von Windows Vista aufzubessern. Auf der Website des Unternehmens prangerte zuletzt ein Bild eines Segelschiffs mit der Nachricht: "Es gab eine Zeit, in der jeder dachte, dass die Welt flach sei." Ebenso wie mit diesem Gerücht möchte Microsoft mit den Negativmeldungen über Vista aufräumen, eine eigens eingerichtete Website ( "Vista: Seht, wie weit wir gekommen sind" ) soll den Anfang machen. Apple hat vor allem in den USA mit seiner "Get a Mac"-Kampagne zu dem eher negativen Ansehen Vistas beigetragen, glauben die Microsoft-Mannen.

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