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Vivendi verkauft seine Beats-Anteile an Apple

04.08.2014 | 06:46 Uhr |

Die Transaktion hat sich gelohnt: Ein Analyst, bestätigte, dass der Preis der Aktion sich von geschätzten 214 Millionen US-Dollar im September 2013 auf nun 404 Millionen fast verdoppelt hat.

Vivendi, der größte französische Medienkonzern, er auch das weltweilt größte Plattenlabel Universal Music Group kontrolliert, hat seine 13 Prozent Aktienanteile an Beats an Apple verkauft, berichtet Bloomberg.

Vivendi hat in den letzten zwei Jahren Firmengüter im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar abgestoßen, inklusive den noch nicht abgeschlossenen Verkaufsverhandlungen des französischen Mobilfunkunternehmen SFR für rund 23 Milliarden US-Dollar. Vivendi hat immer noch jede Menge seines Kapitals in die Musik-Industrie investiert; nicht zuletzt hält sein Plattenlabel Universal Music Group Aktien-Anteile des Audio-Streaming-Dienstes Spotify und dessen französischen Mitwettbewerber Deezer. O’Shea, Marktforscher bei Kepler Cheuvreux in Paris, beschreibt in der Analyse des Vivendi-Beats-Aktienverkaufes, dass vor Jahren jede Menge Plattenfirmen die Chance versäumten, mit iTunes groß in das Musik-Download-Geschäft einzusteigen. Jetzt, wo der Download-Trend rückgängig ist, will die Musik-Industrie die Gewinne der Musik-Abonnement-Dienste nicht verpassen.

Apples Übernahme von Beats wurde im vergangenen Mai offiziell bekanntgegeben. Der Deal wurde am 1. August 2014 abgeschlossen und umfasst die komplette Hardware-Sparte von Beats, vor allem Beats Kopfhörer, den Musik-Streaming-Dienst Beats Music und zusätzlich auch Carlyle Group LP, eine der größten US-amerikanischen Private-Equity-Gesellschaften.

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