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AT&T und Apple gemeinsam gegen VoIP-Apps

25.08.2009 | 11:38 Uhr |

Der Mobilfunkanbieter AT&T gibt offiziell zu, dass es eine Abmachung mit Apple gebe, VoIP-Dienste nicht auf dem iPhone zuzulassen. Derartige Dienste sollen Mobilfunkumsätze nicht gefährden.

In seiner Antwort an die Fair Trade Commission zum Thema Google Voice hat der Mobilfunkcarrier AT&T eingeräumt, mit Apple eine Vereinbarung geschlossen zu haben, die VoIP-Anwendungen auf dem iPhone erschweren soll. Wie die BBC berichtet, hat AT&T der Kommission bestätigt, dass AT&T und Apple vereinbart hätten, Apple würde von sich aus keine Schritte unternehmen, VoIP-Anwendungen über die AT&T-Dienste ohne Zustimmung des Providers zu ermöglichen.

Gleichwohl werde man nicht gegen Dritthersteller vorgehen, die VoIP-Telefonate mit dem iPhone ermöglichten. Offen räumt AT&T in seiner Antwort ein, die Vereinbarung habe den Hintergrund, die mit Telefonverträgen erzielten Umsätze nicht zu gefährden. In seiner Antwort an die FTC hatte Apple versichert, dass die VoIP-Anwendung Google Voice nicht zurückgewiesen sei, sondern noch der Prüfung zur Freigabe harre. Diese würde nur verweigert, wenn die Software Funktionalitäten des iPhone dupliziere oder Sicherheitsprobleme aufwerfe.

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