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VoIP erobert den Mobilfunk dank UMTS

03.03.2006 | 10:56 Uhr |

Der Mobilfunk-Markt steht vor einer neuen Preisrevolution: Mit dem zunehmenden Ausbau des schnellen UMTS-Netzes gewinnen Telefonate über das Internet Protokoll zunehmend an Attraktivität.

Smartphone Sony Ericsson P990i UMTS
Vergrößern Smartphone Sony Ericsson P990i UMTS

Noch wird VoIP vor allem bei Festnetztelefonaten genutzt. Doch die Mobilfunkanbieter rüsten sich bereits für die Einführung der Technik in ihr Geschäftsfeld. Experten rechnen mit einem Preisrutsch.

Mobile Internettelefonie ist noch eine Randerscheinung: Von den vier Netzbetreibern hat nur E-Plus in Kooperation mit dem VoIP- Anbieter Skype im vergangenen Jahr ein Testangebot auf den Markt gebracht. „Die Vermarktung wurde wie geplant zum Jahreswechsel eingestellt und nun machen wir einen Test mit 1500 ausgewählten Nutzern“, sagt Konzernsprecherin Catrin Glücksmann. Die Kunden nutzen dabei die mobile Datenkarte von E-Plus und für die Abwicklung und Abrechnung der Telefonate ist Skype verantwortlich.

Haken bei dem E-Plus-Angebot ist allerdings, dass die Nutzer ihr Laptop zum Telefonieren brauchen. Erst mit der Verbreitung von Daten-Handys - so genannten Smartphones - gewinnt mobiles VoIP an Attraktivität. Anders als im Festnetz müssen die mobilen Nutzer noch Abschläge bei der Sprachqualität akzeptieren. Erst mit höheren Bandbreiten im Mobilfunknetz soll sich dies ändern.

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