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Vodafone bietet iPhone in zehn neuen Ländern an

06.05.2008 | 15:22 Uhr |

Der Mobilfunkprovider Vodafone hat gemeldet, dass er neue Verträge mit Apple abgeschlossen habe. Demnach wird Vodafone neuer Anbieter in zehn Ländern mit insgesamt 1,4 Milliarden Menschen, die bislang ohne iPhone auskommen mussten.

Das iPhone erschließt zehn neue Mobilfunkmärkte. Darunter Italien und Australien und Griechenland. Auch Tschechien, Ägypten, Indien, Portugal, Neuseeland, die Türkei, und Südafrika kommen jetzt zum Zuge. Ab wann das iPhone in diesen Ländern angeboten werden wird, steht noch nicht offiziell fest.

Anscheinend weicht Apple jedoch von seinem Exklusiv-Vertriebsmodell ab. So wird es beispielsweise in Italien gleich zwei Anbieter des iPhones geben. Neben Vodafone darf auch Telecom Italia iPhones verkaufen. Dies teilte der Konzern am Dienstag mit. Apple verzichtet dafür auf eine Umsatzbeteiligung. In den USA, sowie in Deutschland, Großbritannien und Frankreich hat Apple hingegen exklusive Verträge mit jeweils einem Provider abgeschlossen.

In Deutschland soll sich auf absehbare Zeit nichts am Vertriebsmodell ändern. Auf Nachfrage der dpa sagte ein Sprecher von T-Mobile: "Wir haben eine langjährige Vertragsbindung mit Apple." Mit den neuen Verträgen hat das iPhone seine theoretische Marktreichweite um über 1,4 Milliarden Menschen vergrößert. Marktexperten begrüßen den Schritt hin zu mehreren Anbietern: "Wenn dieses Produkt von mehreren Betreibern verkauft wird, könnten Anbieter, Vertreiber und Kunden davon profitieren", sagte Mark James dem Nachrichtendienst Reuters. James ist Analyst bei Collins Stewart.

Info: Vodafone

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