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Vodafone von Billiganbietern ungerührt

15.11.2005 | 15:21 Uhr |

Der Suchmaschinenprimus hat mit "Google Analytics" eine kostenlosen Dienst vorgestellt, mit dem Unternehmen die Effizienz ihres Online-Marketings überprüfen können.

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Im heftigen Preiskampf der Billiganbieter auf dem Mobilfunkmarkt will Vodafone D2 nicht mitmischen. “Wir bleiben bei unserer Linie und sehen keine Notwendigkeit zu reagieren”, sagte der neue Deutschlandchef des britischen Mobilfunkriesen, Friedrich Joussen, am Dienstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Düsseldorf. Vielmehr machten sich die Discounter mit ihren Preisschlachten selbst Konkurrenz. Vodafone D2 wolle dagegen mit Innovationen und Produkten überzeugen.

Beim Kundenwachstum bleiben die Düsseldorfer dem Marktführer T- Mobile (28,7 Mio Kunden) dicht auf den Fersen. Bis Ende September sei die Zahl der Nutzer auf 28,3 Millionen gestiegen, teilte Vodafone in einem Zwischenbericht mit. Dabei fiel der Zuwachs im dritten Quartal mit 540 000 Kunden ähnlich hoch aus wie bei T-Mobile und O2. Nur E- Plus lag mit 330 000 deutlich dahinter.

Trotz der zunehmenden Marktdurchdringung in Deutschland - inzwischen telefonieren im Schnitt 77 Millionen Menschen mit einem Handy - sieht Joussen weiterhin gute Chancen für Wachstum. Im europäischen Vergleich liege Deutschland noch im Mittelfeld. Ein Handy-Besitzer telefoniere pro Tag im Durchschnitt lediglich vier Minuten. Das sei im Vergleich zu den USA extrem wenig und noch steigerungsfähig. Mit Sorgen blickt der Deutschland-Chef dagegen auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Es bleibe zwar noch Zeit, aber das “beeinflusst unser Geschäft erheblich”, sagte Joussen. Er ließ offen, wie Vodafone auf die Steuererhöhung reagieren wird.

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