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BSI bietet Strategien gegen unerwünschte E-Mails

12.05.2005 | 12:26 Uhr |

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Strategien gegen Werbemails und andere unerwünschte E-Mails (Spam) erarbeitet.

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Unter dem Titel «Antispam- Strategien - Unerwünschte E-Mails erkennen und abwehren» erhalten IT- Verantwortliche einen Überblick über alle Aspekte zur Entwicklung einer individuellen Antispam-Strategie.

Spam-Mails kosteten nicht nur Zeit und Geld, sondern gefährdeten das Vertrauen der Menschen und Unternehmen in die elektronische Kommunikation und die gesamte Informationstechnologie, sagte BSI-Präsident Udo Helmbrecht bei der Präsentation der Studie am Donnerstag in Bonn.

Inzwischen haben laut BSI die Spam-Mails schon den größten Anteil am weltweiten E-Mail-Verkehr. Sie verursachten damit einen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe. Die EU-Kommission schätze den Produktivitätsverlust durch Spam-E-Mails bei Unternehmen in der EU auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kämen die Kosten der Internetprovider und Netzbetreiber, deren Server und Leitungen mit E-Mail-Müll überlastet würden.

In der Studie würden Lösungen zur Abwehr aufgezeigt, erläuterte Helmbrecht. «Unser Ziel ist es, Antispam-Strategien flächendeckend umzusetzen, nur so können wir das Problem weltweit lösen.» Die Studie bündele Informationen zu technischen, rechtlichen und organisatorischen Aspekten, die bisher nur einzeln verfügbar gewesen seien. Die Studie steht als pdf-Version auf den BSI-Internetseiten zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie ist auch beim Bundesanzeiger Verlag für 32 Euro erhältlich. (Kontakt: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Postfach 20 03 63 53133 Bonn).

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