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Vollversion iView Multimedia auf Macwelt-CD

13.06.2002 | 15:35 Uhr |

Die Mediendatenbank iView Multimedia als Vollversion ist das Highlight der aktuellen Macwelt. Wichtiger Hinweis: Bei der Installation reicht der Eintrag eines beliebigen Namens, um das Programm frei zu schalten.

Sie erfasst Bilder, Musik, Film, Text sogar Web-Seiten im HTML-Format lassen sich mit iView Multimedia verwalten. Das schnelle und unkompliziert zu bedienende Programm läuft unter Mac-OS 8 und 9 sowie in der Classic-Umgebung von Mac-OS X. Bei der Installation des Programms von der Macwelt-Heft-CD muss man lediglich eine Kleinigkeit beachten: Beim ersten Starten fordert iView dazu auf, Lizenzdaten einzugeben. Hier ist nichts anderes notwendig, als im Feld "Lizenziert für" einen beliebigen Namen einzutragen, ebenso im Feld "Organisation". Damit ist die Vollversion von iView Multimedia frei geschaltet und lässt sich ohne Einschränkungen nutzen.

Macs geniessen seit jeher den Ruf, ideale Multimediarechner zu sein. Grund dafür sind neben der einfachen Bedienbarkeit des Betriebssystems vor allem die Komponenten von Quicktime, die nahezu jedes Format auf den Mac bringen. Apple selbst greift in seinen Applikationen wie iMovie oder der jüngsten Entwicklung iPhoto auf die Vorzüge der Software zurück. Doch anders als der Mac-Hersteller bleibt iView Multimedia des gleichnamigen Herstellers (Vertrieb in Deutschland über Application Systems Heidelberg) nicht bei Bildern stehen. Fast alles, was sich auf dem Mac speichern lässt, notiert iView Multimedia in leicht anzulegenden und konfigurierbaren Katalogen.
Die Inhalte ganzer Ordner und ihrer Unterordner importiert das Programm per Drag-and-drop oder über das Menü "Ablage". Da spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um Bilder, Töne, Videosequenzen oder Texte dreht, auch mit Dateien in den Formaten von Xpress, Illustrator und anderen Grafik- und Satzprogrammen geht das Assetmanagement problemlos um. Sogar für die Inhalte des Zeichensatzordners generiert iView Voransichten. Bei Texten beschränkt sich die Software jedoch auf den Standard RTF, das Word eigene .doc-Format ignoriert es.
Aus jedem Katalog lassen sich ausgewählte Dateien mit vorher festgelegten Programmen öffnen. Ein Doppelklick auf den Thumbnail der Datei veranlasst das Erstellungsprogramm, sie zu laden. Seine groþe Stärke zeigt iView beim Wiederauffinden der Dateien. Visuell hilft die Software dem Anwender über in der Gröþe variable Thumbnails auf die Sprünge oder durch eine Bildschirm füllende Diashow. Die Suchfunktion stöbert nach Informationen nicht nur im Dateinamen, auch anhand von Gröþe und Auflösung oder Dauer lassen sich Bilder und Töne aufspüren. Den Pfad auf der Festplatte, die für eine Voransicht der Medien nicht zwangsweise gemountet sein muss, merkt sich der Katalog ebenso wie die URL, auf der die Datei abgelegt ist. Bei groþen Datenmengen wird die Suche nach Schlüsselworten immer wichtiger. Anmerkungen weist man jeder Datei separat zu und unterscheidet dabei zwischen Autoreninformationen, Schlüsselwörtern und Kategorien.

EXIF-Informationen merkt sich iView ebenfalls, sofern die Digitalkamera diese an den Mac weitergegeben hat. Diese Meta-Tags bleiben auch nach der Bearbeitung des Bildes in Photoshop bestehen.

Direktimport von Digitalkameras

Was die auf der Leser-CD enthaltene Vollversion iView Multimedia noch nicht kann, ist der Direktimport von Digitalkameras. Dieses Manko weist die aktuelle Version iView Media Pro 1.5 nicht mehr auf. Die 21 Tage lang lauffähige Demo lässt sich zudem nativ unter Mac-OS X verwenden. Unter Apples neuem Betriebssystem hat die Multimediadatenbank auch keine Probleme beim PDF-Import, unter Mac-OS 9 ist dazu noch die Ghostscript-Erweiterung Mac GS View nötig. Dieser Treiber ist im Web unter www.cs.wisc.edu/~ghost/macos zu finden.
iView Media Pro dient nicht nur zum Sammeln und Aufstöbern multimedialer Dateien, an Ausgabe-Optionen hat das Programm raffiniertes zu bieten. Neben einer Texttabelle mit den Dateinamen und weiteren frei wählbaren Parametern erstellt iView Media Pro automatisch eine HTML-Galerie mit Thumbnails und Detaildarstellungen. Hierbei greift iView Media Pro auf Quicktime zurück, um etwa MP3s im Browser abspielen zu können.
Direkt auf den Brenner schickt man Assets, wenn Toast Titanium installiert ist. Die schon von iView Multimedia bekannte Diashow speichert die Pro-Version auch als Quicktimefilm ab und bietet darüber hinaus eine Vielzahl von Ðbergangseffekten. Stellt man eine MP3-Datei an den Anfang der Show, läuft diese als Soundspur auch im exportierten Film ab.

Fazit:

Wo Sherlock und iPhoto versagen, hilft iView Multimedia den Ðberblick zu wahren und ist darüber hinaus ideal geeignet, Bild und Ton geordnet weiterzugeben.

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