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10.04.2006 | 13:16 Uhr |

Ohne HTML gäbe es kein World Wide Web. Die Erfindung dieses Dokumentformats und des Übertragungsprotokolls HTTP hat es möglich gemacht, Informationen zwischen mehreren Computern miteinander zu verknüpfen.

Die Struktur und das Aussehen eines HTML-Dokuments sind durch Auszeichnungen (Markups) definiert, die jeweils aus einem Tag und dem dazugehörigen Inhalt bestehen. Beide zusammen bilden ein Element. HTML verfügt über eine feste Anzahl von Tags, die im Laufe der Weiterentwicklung des Formats ständig wuchs. Tags beschreiben entweder die Bedeutung des Elements innerhalb der Dokumentstruktur wie beispielsweise <titel> Macwelt </titel> für den Namen einer Webseite und <li> und </li> für ein Listenelement innerhalb des Dokuments.

Oder man setzt Tags dazu ein, einen Text in einer bestimmten Art zu formatieren. So setzen die Tags <i> und </i> den dazwischen stehenden Text kursiv und die Tags von <h1></h1> bis <h6></h6> bestimmen die Größe der jeweiligen Überschrift. Jeder Tag besteht normalerweise aus einem öffnenden und einem schließenden Tag, letzterer ist am zusätzlichen Schrägstrich zu erkennen.

Wie die Elemente eines HTML-Dokuments zu verstehen sind, steht in der Document Type Definition (DTD). Sie ist immer Bestandteil des Dokuments und wird ganz am Anfang der Datei in der Dokumenttypdeklaration (Doc Type Declaration) angegeben, beispielsweise <!DOCTYPE HTML PUBLIC „-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN“>. Zusätzlich kann noch die URL zum DTD-Dokument angegeben sein. Die hier angeführte Version HTML 4.0.1 ist die aktuellste HTML-Definition und stammt aus dem Jahr 1999. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich seither nichts mehr hinsichtlich des Formats für Webseiten getan hat, sondern ist der Einführung von XML und XHTML geschuldet.

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