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Vor dem iPhone-Start: Apple gibt Tipps zur Vorbereitung

14.06.2007 | 13:00 Uhr |

Vorfreude ist die schönste Freude: In den USA startet der Verkauf des iPhone am 29. Juni um 18 Uhr - wobei nicht ganz klar ist, wie dies in den unterschiedlichen Zeitzonen des Landes gehandhabt werden soll. Damit die Anwender möglichst schnell möglichst viel Spaß mit ihrem neuen Alleskönner haben, gibt der Hersteller den Kunden per E-Mail und im Web einige Tipps, wie sie ihre Daten am PC und Mac vorbereiten können. Klar wird damit auch: Ohne einen iTunes-Account funktioniert das Smartphone nicht.

Wie bereits vermutet benötigen Anwender des iPhone einen iTunes-Account. In seinem Get ready-Dokument nennt Apple dies als Voraussetzung, um das iPhone in Betrieb zu nehmen. Denkbar ist, dass Kunden, die das Smartphone online erwerben und per Post zugeschickt bekommen, über den iTunes Store die Aktivierung des iPhone durchführen und dort gleichzeitig Tarifmodelle und Datenpakete des Exklusiv-Providers AT&T buchen. Der Rest der Hinweise beschränkt sich auf grundlegende Vorbereitungen der eigenen Daten, die man auf das iPhone transferieren möchte. Apple gibt den Tipp, die persönlichen Kontaktdaten in Outlook, Outlook Express, Entourage oder dem Apple Adressbuch zu pflegen, um sich das mühselige Abtippen zu ersparen. Kontaktdaten kann das iPhone auch mit dem Online-Organizer von Yahoo per Synchronisation abgleichen. Den Neukauf des iPhone sieht Apple auch als idealen Zeitpunkt, seine Terminverwaltung umzustellen, denn Outlook, Entourage und iCal synchronisieren ihre Einträge via iTunes mit dem iPhone. Auch die Benutzung des E-Mail-Clients auf dem mobilen Endgerät kann vorbereitet werden: Apple empfiehlt als Mail-Provider neben dem eigenen .Mac-Dienst Yahoo, AOL und Gmail von Google, räumt aber gleichzeitig Bedenken aus, mit anderen POP3- oder IMAP4-Postfächern wäre kein Mailempfang möglich. Ob allerdings dann auch die einfache Synchronisierung aller Einstellungen mit Mail auf dem Mac oder Outlook auf dem PC funktioniert oder eventuell doch manuell Settings am iPhone selbst festgelegt werden müssen, beantwortet Apple nicht schlüssig. Die Synchronisation von Digitalfotos beherrscht das iPhone auch: Auf dem Mac funktioniert dies mit iPhoto, am PC mit Photoshop Album, Photoshop Elements oder jedem beliebigen Bilder-Ordner. Hier gibt Apple den Tipp, eine Auswahl an Fotos zusammenzustellen, die man fortan auch unterwegs dabei haben möchte. Gleiches gilt natürlich für die Musik- und Video-Wiedergabefähigkeiten - schließlich ist das iPhone im Grunde ein iPod mit erweiterten Kommunikationsfähigkeiten. iPod-Anwender wissen das, Neulinge vielleicht noch nicht: Zum Abgleichen von Musik und Videos benutzt das iPhone iTunes. 16 Tage haben die US-Kunden nun noch Zeit, ihre Datenbasis für das iPhone zu optimieren und sich von innigen Beziehungen zu ihrem Filofax oder Walkman zu verabschieden.

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