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Vor der Keynote 2007: Alte und neue Geheimnisse ums iPhone

10.01.2008 | 17:21 Uhr |

Was im Vorfeld einer Keynote stattfinden kann, das zeigt heute ein Bericht auf Electronista: Vor der letzten Macworld Expo im Jahr 2007 hatte Apple angeblich rund 150 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des iPhone investiert und musste nun alles daran setzen, dass ein gut gehütetes Geheimnis bis zur letzten Minute verborgen blieb.

Wer anfangs an dem Projekt mit Codenamen "Purple 2" gearbeitet hatte, durfte nicht mit anderen Ingenieuren über das Projekt reden. Zwischen Soft- und Hardware-Entwicklern soll es gar lange keine direkte Kommunikation gegeben haben: Beide mussten mit Dummies arbeiten, die Hardware-Ingenieure mit Dummy-Software und die Programmierer mit Technik in einer Holzbox. Zum Testen hätten die Entwickler in Cupertino ein eigenes Telefonnetz zur Verfügung gehabt, jeder Sender habe mehrere Millionen Dollar gekostet. Selbst der Netzbetreiber und spätere Exklusiv-Partner Cingular erfuhr nur das nötigste, Apple-Ingenieure traten dort als Infineon-Mitarbeiter getarnt auf. Bis zur Keynote im Januar 2007, so Electronista, hätten gerade einmal 30 leitende Mitarbeiter das Gerät in seiner Endfassung gesehen, darunter Steve Jobs selbst.

Info: Electronista

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