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Windows 8 führt automatisches Backup ein

12.07.2012 | 11:29 Uhr |

File History heißt die Backuplösung, mit der Windows-Nutzer ab Version 8 ähnlich wie mit Apples Time Machine ihre persönlichen Daten im Hintergrund sichern können.

Die Konvergenz der Betriebssysteme geht offensichtlich weiter: Microsoft bringt mit Windows 8 eine Backuplösung, die zwar längst nicht so elegant wirkt wie Apples Time Machine, aber dennoch sehr effektiv die Nutzerdaten automatisch im Hintergrund sichern könnte. Mögliche Ziele für das Backup sind externe Festplatten, USB-Sticks, aber auch NAS (Netzwerk-) Laufwerke. Dieses soll ganz einfach in den Systemeinstellungen festgelegt oder bei Anschluss eines Laufwerks vom System vorgeschlagen werden. Zu den gespeicherten Dateien gehören etwa solche aus den diversen Bibliotheken, vom Desktop, aus den Favoriten und Kontaktordnern. Per Voreinstellung geschieht dieses Backup zu jeder Stunde, dies lässt sich aber vom Nutzer entsprechend ändern. Die Datensicherung soll so im Hintergrund laufen, dass sie den normalen Betrieb nicht beeinträchtigt. File History speichert nicht das komplette System, sondern die wichtigsten Benutzerdaten. Bestimmte Ordner oder Bibliotheken lassen sich vom Anwender vom Backup ausschließen. Um Dateien wiederherzustellen, kann man in einer Explorer-analogen Oberfläche nach den entsprechenden Bildern oder Dokumenten inklusive Vorschaubildern suchen, dies auch gestaffelt nach verschiedenen Versionen einer Datei, und diese dann per Mausklick auf das System zurückspielen. Weitere Details zum Hintergrund und zur Benutzung finden sich auf dem Microsoft-Blog zu Windows 8.
 
Info: MSDN Blog

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