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Vorschnell quittiert: Deshalb sichert Time Machine nicht auf Netzlaufwerke

13.11.2007 | 09:45 Uhr |

Inzwischen steht fest, warum Time Machine das Sichern auf Netzlaufwerke derzeit nicht erlaubt: Verwendet man dafür eine Airport Extreme-Station mit angeschlossenem USB-Laufwerk, so können im schlimmsten Fall Daten verloren gehen.

Das Online-Magazin RoughlyDrafted erklärt die Hintergründe : Apple könne die Integrität der Daten nicht sicherstellen, weil die AirPort-Basisstation den Empfang von Daten bereits melde, bevor sie sie wirklich auf die USB-Festplatte geschrieben hat. Bei einem Verbindungsfehler gehe Time Machine unter Umständen davon aus, dass alle Dateien auf dem Sicherungslaufwerk angekommen sind, obwohl manche auf dem Weg verloren gegangen sein könnten. Apple arbeite derzeit an einer neuen Firmware-Version für die Basisstation, die das Problem behebe. Sollte diese bis zum Erscheinen von Mac OS X 10.5.1 fertig sein, ist damit zu rechnen, dass Time Machine Netzlaufwerke wieder als mögliche Sicherungsorte anzeigt - in Entwickler-Vorversionen von Mac OS X 10.5 stand diese Funktion noch uneingeschränkt zur Verfügung. Wer sie bereits jetzt freischalten möchte, möglichst nicht in Verbindung mit einer Airport-Station, findet hierzu auf macnews.de eine detaillierte Anleitung .

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