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Studie: Glas des iPhone 4 bricht schneller

13.10.2010 | 07:31 Uhr |

Nachdem sich "Antennagate" als Sturm im Wasserglas erwiesen hat, dräut dem iPhone 4 eine weitere Unannehmlichkeit.

Berichte des Technik-Bloggers Ryan Block über Bruchempfindlichkeit des iPhone-4-Glases bestätigt implizit eine Studie des unabhängigen Garantienanbieters Square Trade.

Laut Firmenzahlen hätten 4,7 Prozent der iPhone-4-Kunden innerhalb der ersten Monate Garantieansprüche geltend gemacht. In der gleichen Zeit hätten sich nur 2,8 Prozent der Käufer des iPhone 3GS, die eine Versicherung abgeschlossen hatten, wegen eines Defekts gemeldet. In beiden Gruppen überwiegen die versehentlichen Beschädigungen des Glases, 82 Prozent der Garantiefälle beim iPhone 4 bezogen sich darauf und 76 Prozent derer beim iPhone 3GS. Umgerechnet würde dies bedeuten, das das iPhone 4 82 Prozent mehr Glasbrüche verzeichnet als das iPhone 3GS. Die Studie führt jedoch nicht genau aus, welches Glas beim iPhone 4 genau bricht. Im Gegensatz zum iPhone 3GS ist auch die Rückseite des neuen Apple-Smartphones aus Glas gefertigt und nicht nur der Bildschirm. Hinzu kommt, dass die Oberfläche des iPhone 4 extrem glatt ist - und eine nur locker haltende Hand den Grip leicht verlieren kann. Sogar auf schrägen Flächen kann das iPhone 4 ins Rutschen geraten. Eine Erhöhung der Anzahl der Garantiefälle ist also allein bauartbedingt zu erklären - "Brokenglassgate" allenfalls ein weiterer Sturm im Wasserglas.

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