1961502

Bono kritisiert Apple wegen Product Red

25.06.2014 | 08:53 Uhr |

Während des Cannes Lions Festival bekommt Apple ein paar Vorwürfe von Bono um die Ohren gehauen. Das Unternehmen aus Cupertino soll die Initiative Product Red angeblich etwas „stiefmütterlich“ behandeln, was Apple allerdings zurückweist.

Dass diese Kritik ausgerechnet von Bono kommt , ist nicht verwunderlich. Der Musiker hatte die Kampagne Product Red damals ins Leben gerufen. Viele Unternehmen bieten ihre Produkte mittlerweile in einer roten Ausführung an, damit ein Teil des Gewinns an Global Fund übergehen kann. Hierbei handelt es sich um eine Organisation, die sich wiederum der Bekämpfung von Malaria, Tuberkulose und Aids verschrieben hat.

Dass Apple mit seinen 75 Millionen US-Dollar aus den Verkäufen der größte Spender ist, wird von Bono zwar gewürdigt, Kritik gab es allerdings trotzdem. Während des Festivals äußerte sich Bono eine Dreiviertelstunde über die Zusammenarbeit mit Apple und wie es überhaupt dazu gekommen ist.

So kommt raus, dass Steve Jobs damals so seine Probleme mit den roten Produkten gehabt hatte. Der Hintergrund: Erst wollte Jobs das Logo von Red nicht auf den eigenen Produkten sehen (wegen der Klammern links und rechts), entschied sich anschließend aber noch um. Der Musiker Bono kritisierte Apple während des Interviews noch weiter und betont, dass das Unternehmen nicht häufig genug über die Kampagne sprechen würde und dass auch die Produkte selbst nicht gut genug platziert seien.

Jony Ive wies diese Vorwürfe bereits zurück. Stattdessen erinnerte er daran, dass die Red-Produkte für Apple sehr bedeutungsvoll sind und dass man die Initiative (ganz im Gegenteil zur Kritik) noch weiter ausgebaut habe. Abgesehen von roten iPods sind auch Hüllenfürs iPad mini und Air und Bumper fürs iPhone im Angebot zu finden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1961502