880956

W3-Konsortium empfiehlt ein Lächeln

17.06.1998 | 00:00 Uhr |

Es muß nicht immer Video sein: Statt zeitraubender, unscharfer Filmchen lassen sich mit der HTML-Erweiterung SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language, Aussprache wie Englisch: smile) Bild, Ton und Text in Internet-Dokumenten nacheinander ein- und ausblenden. Das World-Wide-Web-Konsortium hat SMIL anerkannt und eine Vorabversion der Dokumentation im Internet zur Verfügung gestellt ( www.w3.org ). "Mit SMIL erhalten HTML-Seiten eine Zeitachse, auf der der Autor festlegt, wann ein Bild zu sehen beziehungsweise ein Ton zu hören ist. Das bringt einen videoähnlichen Effekt, kommt aber mit wesentlich kleineren Dateien aus als ein echter Filmstreifen", erklärte Ian Jacobs vom Konsortium. Dies hat handfeste Vorteile: Die Untertitel in einem Film können von Suchhilfen wie Altavista verarbeitet werden und stehen für Suchanfragen zur Verfügung. Bei normalen Videofilmen ist das nicht möglich. wm

0 Kommentare zu diesem Artikel
880956