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WSJ: Apple-Untersuchungsausschuss selbst in Optionsschein-Affäre verwickelt

11.10.2006 | 15:00 Uhr |

Mit Steve Jobs Entschuldigung scheint es noch nicht getan zu sein: Neue Enthüllungen in Apples Affäre um rückdatierte Optionsscheine könnten erneut für Wirbel in den Medien sorgen.

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Zwei von drei Führungskräften, die in Apples internem Untersuchungsausschuss sitzen, sollen selbst in Affären um die Vergabe von Aktienoptionen verwickelt sein, schreibt das Wall Street Journal .

Jerome York, der ehemalige Finanzdirektor von IBM, habe die Untersuchung für die Zeit aus Befangenheit abgelehnt, in der er als Apple-Mitarbeiter selbst für die Ausgabe einzelner Optionsscheine verantwortlich war. Googles CEO Eric Schmidt könnte indes wegen einer separaten Affäre zur Verantwortung gezogen werden, für die er zwischen 1997 und 2001 als CEO von Novell verantwortlich zeichnete, so das WSJ. Das anscheinend dritte Mitglied des Untersuchungsausschusses, der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, wurde wie Schmidt erst Mitglied von Apples Aufsichtsrat, als die Rückdatierungen bei der Vergabe von Optionsscheinen bereits an die Öffentlichkeit geraten war - und scheint sich in diesem Zusammenhang nichts vorwerfen zu haben. Apple hat bislang lediglich eingeräumt, dass das Untersuchungskomitee in der Tat drei Mitglieder zähle - wer die drei sind, wollte Cupertino aber nicht verraten.

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