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Walt Mossberg: "Apple TV macht Spaß"

21.03.2007 | 13:50 Uhr |

Da kommt ein wenig Kollegen-Neid auf: Walter S. Mossberg vom Wall Street Journal konnte Apples neue Set-Top-Box bereits zehn Tage lang in seinen vier Wänden zu Hause testen - und wir nicht.

Seine Meinung: Apple TV ist einfach zu bedienen und macht Spaß - selbst wenn zu Hause kein einziger Mac stehen sollte und bloß "normales" 54-MBit-WLAN verfügbar ist.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Kathrine Boehret erklärt er den Lesern des Wall Street Journals die Vorzüge und Nachteile von Apples Fernsehlösung. Die Box ist kleiner als die meisten DVD-Player und arbeitet zuverlässig mit sechs Computern zusammen: Einer dient als Basis für die Synchronisierung, spendet also den Medieninhalt als Kopie an Apple TV und hält die dortige Medienbibliothek immer auf dem neuesten Stand. Fünf weitere mit iTunes ausgestattete Rechner können übers Netzwerk ihre Medieninhalte an Apple TV streamen - und das funktioniert bei Walt Mossberg zu Hause auch gut mit einem 54-MBit-WLAN, der neue Standard 802.11n müsse es seiner Meinung nach nicht sein. Ob Mossberg allerdings auch das Streamen von HD-Video ausprobiert hat, sagt er zumindest nicht im Video, das seinen kostenpflichtigen Text im Internet begleitet. Die Nachteile verschweigt Mossberg auch nicht: Für Internet-Fernsehen oder -Radio ist Apple TV zur Zeit nicht geeignet, es greift nur auf bereits heruntergeladenen Inhalte zu. Allerdings ist die Box durchaus in der Lage, kostenlose Spielfilm-Trailer und die Songproben aus dem iTunes Store wiederzugeben. Die Perspektive für mehr sei jedenfalls gegeben, so die graue Eminenz unter den IT-Journalisten. Wichtig ist die richtige Hardware: Einen normalen Röhrenfernseher steuert Apple TV nicht an, es müsse nach diesem Beitrag schon ein Breitbildschirm mit HDMI-Anschluss sein. Wozu der USB-Anschluss in der Lage sei, dass konnte allerdings auch Mossberg nicht ergründen.

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