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Wann öffnet Apple das iPhone?

02.10.2007 | 09:48 Uhr |

Der amerikanische MacWorld-Redakteur Jason Snell hat sich umgeschaut, welche Meinungen zum iPhone Software-Update und Software von Drittanbietern gibt. Die Debatte ist voll im Gang, die Meinungen gehen auseinander.

Rob Griffiths hat einen provokativen Text mit dem Titel „iPhone 1.0 forever“ auf Macworld.com gepostet, wobei „forever“ als die Zeit definiert ist, die es dauert, bis Hacker das Update geknackt haben und Drittanwendungen auch auf dem iPhone 1.1.1 laufen können.

Während Jason Snell den Text für lesenswert hält, glaubt er nicht, dass Apple grundsätzlich gegen iPhone-Programme, die außer Haus entwickelt wurden, ist. Er hält es für wahrscheinlicher, dass Apple durch die Entwicklung von Leopard einfach so beschäftigt ist, dass das Unternehmen noch kein Developer-Kit heraus bringen konnte und argumentiert, dass Multitasking wirklich nicht Apples Stärke ist. Snell hatte in einem früheren Post schon vermutet, dass Apple möglicherweise einen Applcation-Store nach dem iTunes-Vorbild in Betracht ziehe, bei dem sich Nutzer die gewünschten Programme herunter laden könnten. Das hätte aber deutliche Nachteile: Schließlich kämen dann nur Programme, die von Apple wohlwollend abgenickt wurden, in den Laden. Und so weit wird es wohl auch nicht kommen.

Und selbst wenn Apple sich Zeit lässt, ewig darf ein Öffnen des iPhones nicht dauern, findet Snell. Wenn Nutzer nach einem Jahr immer noch mit einem völlig geschlossenen iPhone dasitzen, das nur ein paar von Apple geschaffene Programme bietet, dann ist wirklich etwas schief gelaufen.

Info: Macworld

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