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Warner-Chef: Jobs' Kampf gegen DRM "unlogisch"

12.02.2007 | 12:28 Uhr |

Nach und nach bezieht die Musikindustrie Stellung zu Steve Jobs "Gedanken über Musik", in denen der Apple-CEO das Ende des digitalen Rechtemangements (DRM) fordert.

Der Chef des Konzerns Warner Music, Edgar Bronfman, hält Jobs' Gedanken über Kopierschutz für unlogisch, wie er am Donnerstag in einer Fragestunde zur Warner-Bilanz erläuterte: "Wir setzen uns weiterhin für DRM ein. Das Argument, dass Musik nicht den gleichen Schutz wie Filme, Videospiele oder Software verdient, nur weil es ein physikalisches, ungeschütztes Pendant gibt, ist vollkommen unlogisch." Jobs hatte in seinem Essay angesprochen, dass die Musikindustrie selbst zehnmal mehr unegschützte Songs auf CD kaufe, als der iTunes Store und sein Konkurrenten an mit DRM versehenen Downloads absetzten. Bronfman wünscht, dass Musikindustrie und Apple weiter zusammen arbeiten würden. "Manifeste" der Jobs-schen Art würden die weiteren Verhandlungen erschweren und seinen "kotraproduktiv."

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