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Warum München zu Linux wechselt

02.06.2003 | 13:00 Uhr |

In ihrer gestrigen Sendung haben die Kollegen von Mac-TV die stellvertretende Vorsitzende der Münchener SPD-Stadtratsfraktion, Christine Strobl, zur Switcher-Entscheidung der bayerischen Landeshauptstadt befragt.

"Wir wollten uns nicht mehr auf die Firmenphilosophie von Microsoft verlassen, die besagt, alle paar Jahre müsst ihr wechseln", benennt Christine Strobl einen der Gründe, warum sich der Münchener Stadtrat für den Wechsel entschieden habe. Es habe jedoch einen Mix von Argumenten gegeben, die der Verwaltungsausschuss des Rathauses, in der Frau Strobl als Sprecherin der SPD-Fraktion fungiert, in den letzten Monaten recherchiert habe. Wirtschaftliche Aspekte spielten ebenso ein Rolle wie der Wunsch nach mehr Flexibilität in einer umfangreichen IT-Landschaft. Schon vor drei Jahren habe es einen ersten Antrag auf eine Untersuchung gegeben, wie man mehr Unabhängigkeit von einem einzelnen Hersteller erreichen könne. Im April 2002 begannen die Berater von Unilog mit ihrer Studie, die Linux den Vorzug geben sollte.

Exklusiv stellen die Kollegen von Mac-TV unseren Premium-Usern einen Audio-Mitschnitt der gestrigen Sendung zur Verfügung. Systemvoraussetzung ist Quicktime 6.

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