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Warum Oculus der Mac nicht taugt

07.03.2016 | 11:16 Uhr |

Der Mac ist zu schwachbrüstig für Virtual Reality, behauptet der Oculus-Gründer und liefert auch gleich die Begründung dafür.

Der Gründer von Oculus VR Luckey Palmer würde gerne mit der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift OS X unterstützen, doch tauge die Hardware der Macs nicht daf ür. Selbst ein 6000 US-Dollar teurer Mac Pro würde die Hardwareanforderungen der Oculus nicht genügen, da Apple wenig Wert auf High-End-Grafikkarten in seinen Macs lege. Die Oculus Rift erfordert mindestens einen 3,7 GHz schnellen Intel-Prozessor Core i5, 8 GB RAM und an Grafikkarten mindestens eine GeForce GTX 970 oder AMD Radeon 290. Während Prozessor und RAM zumindest in High-End-Rechnern aus Cupertino dafür ausreichend sind, hapert es an der Grafikkarte, weswegen auch Gamer den Mac eher ignorieren.

Die Anforderungen der VR-Brille sind deshalb so hoch, weil in VR-Spielen 90 Frames pro Sekunde anzeigen müssen, um dem Spieler kein Schwindelgefühl erleben zu lassen.

Apple selbst wird die Themen Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) aber nicht mehr länger ignorieren können. Bisherigen Lösungen erteilte der Konzern zuletzt immer wieder Absagen, es verdichten sich aber Anzeichen, dass Apple ein Team unterhält, das sich in Cupertino um die Themen kümmert. So hat Apple zuletzt einige Experten eingestellt und dabei auch Microsoft mit der Lösung Hololens befasste Ingenieure abgeworben. Im vergangenen Jahr hatte Apple die beiden auf AR-Lösungen spezialisierten Unternehmen Faceshift und Metaio übernommen .

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