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Was Hubs, Switches, Router und Co. leisten

13.09.2005 | 13:02 Uhr |

Wer seinen älteren Mac nicht aufs Altenteil schicken oder das ausrangierte Dell-Notebook doch noch weiter verwenden will, der muss sich mit dem Aufbau eines Netzes beschäftigen. Fortsetzung unseres Textes von gestern.

Netzwerk abstract
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Gestern haben Sie an dieser Stelle gelesen, wofür Repeater, Hubs und Bridges gut sind – und dass sie dank dramatisch gefallener Preise bei den Switches von diesen komplett ersetzt werden können. Viele Kombi-Geräte vereinen mittlerweile auch einen DSL-Router und WLAN-Access-Point. Und Ethernet wird immer schneller.

Die Switches unterstützen unterschiedliche Datenübertragungsraten, je nach der Möglichkeit der beteiligten Partner. Die preiswertesten Switches bieten 10/100-Ports, sie unterstützen also Datenübertragungen von 10 Megabit oder 100 Megabit (Fast Ethernet) pro Sekunde. Ein 8-Port-Switch ist bereits für unter 30 Euro zu haben und stellt in einem kleinen Büro oder zu Hause allen Teilnehmern einen Anschluss bereit.

So genannte Gigabit-Switches verfügen über Ports, die neben den genannten Datenraten auch Gigabit-Ethernet mit 1000 MBit/s unterstützen. Kleine Gigabit-Switches mit vier Ports sind bereits für gut 100 Euro erhältlich.

In fast allen Fällen bieten die Switches ihre Dienste im Modus „autosensing“ an: Vor der Übertragung zwischen den Kommunikationspartnern bringt ein Switch in Erfahrung, mit welchen Datenraten die Netzwerkschnittstellen der beteiligten Parteien maximal arbeiten können und überträgt mit dem größtmöglichen Wert. So genannte Uplink-Ports bieten die Möglichkeit, mehrere Switches miteinander zu koppeln, so dass das Netzwerk mitwächst. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass der Uplink-Port maximale Datenübertragungsraten bietet, damit die Verbindung nicht zum Flaschenhals im Netzwerk wird. Alle Kommunikation zwischen den Beteiligten der beiden Switches muss ja den Uplink-Port passieren. Bei gemischten Switches mit Gigabit- und 10/100-Ports sollte immer ein Gigabit-Port für die Uplink-Verbindung geopfert werden. Daneben gehören an die schnellsten Ports auch Serveranschlüsse, sonst bilden diese die Bremse im Netz.

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