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Was Steve Jobs erzählen wird

11.06.2007 | 10:58 Uhr |

Die amerikanische Macworld spekuliert, was von der heutigen Keynote von Steve Jobs zu erwarten ist.

Das bestimmende Thema dürfte nach Meinung von Philip Michaels Leopard sein. Kein Wunder, zur WWDC kommen überwiegend Entwickler, die darauf brennen, neue Details über das nächste Betriebssystem zu erfahren. Dass Apple die Auslieferung von diesem Frühjahr auf den Herbst verschoben hat, dürfte die Spannung eher noch gesteigert haben.

Neben dem dominierenden Thema Leopard dürfte aber noch Platz für das eine oder andere Produkt sein. In der Vergangenheit hat Steve Jobs die Keynote stets genutzt, um Hardware vorzustellen, die besonders für Entwickler interessant ist. Letztes Jahr war dies der Mac Pro.

Leopard, Leopard, Leopard

In Sachen Leopard hat Apple auf seiner WWDC-Webseite bereits angekündigt, alle Features von 10.5 vorzustellen. Die Entwickler sollen dabei nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Jedem akkreditierten Entwickler will Apple eine Beta-Version von Leopard in die Reisetasche stecken. Mögliche Keynote-Themen geben die angesetzten WWDC-Veranstaltungen vor. Auf der Agenda stehen unter anderem Leopard Server, iChat Theater und Neues in Sachen Core-Technologien.

Spekuliert wird hingegen, mit welchen bislang geheimen Leopard-Funktionen Steve Jobs aufwartet. Bislang wollte Apple nichts davon aufdecken, damit Microsoft nicht zu früh „die Kopiermaschinen anwerfen könne“.

Ein Detail könnte schon vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangt sein. Der Chef von Sun Microsystems, Jonathan Schwartz, sagte letzte Woche , das von Sun entwickelte Open-Source-Dateisystem ZFS werde Einzug in Leopard halten. Später ruderte Schwarz zwar zurück, das Gerücht wird aber seitdem hartnäckig diskutiert.

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