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Was T-Mobile den iPhone-Nutzern zu bieten hat

19.09.2007 | 16:05 Uhr |

Seit heute ist es offiziell: T-Mobile wird ab 9. November das iPhone in Deutschalnd, Österreich und den Niederlanden verkaufen. UMTS oder HSDPA kann Apples Handy nicht: Was hat T-Mobile dem iPhone-Nutzer zu bieten?

Hotspots als Alternative zum Internet-Cafe

Will man mit dem iPhone im Internet surfen. Musik kaufen oder komplette E-Mails mit großen Anhängen abrufen, ist ein WLAN-Netz ideal. Über das Mobilfunknetz ist auch bei Nutzung des schnellen Protokolls EDGE der Aufruf von komplexen Internetseiten ein Wartespiel und der Abruf einer E-Mail mit PDF- oder Fotos dauert seine Zeit. Möglich wird unkomplizierte WLAN-Nutzung dem T-Mobile Kunden mit dem Dienst "Hotspot", den T-Mobile zusammen mit dem Schwesterunternehmen T-Home betreibt . Mit einem Handy mit WLAN-Unterstützung kann man im Prinzip auch preiswerte VoIP-Telefonie nutzen, bisher ist dies leider mit dem Apple-Handy noch nicht möglich.

Mit 8.600 Hotspots hat die T-Mobile-Schwester T-Online das umfangreichste deutsche WLAN-Netz zu bieten, das den iPhone-Nutzern schnellen Internetzugang ermöglichen wird. In Unterschied zu diversen alternativen Anbietern soll auch die Verfügbarkeit der Netze recht hoch sein.

Weltweit sollen sogar 20 000 Hotspots zur Verfügung stehen. Die Zahl 8.600 klingt jedoch imposanter, als das Netz wirklich ist: Sind die Zugangsknoten doch auf das gesamte Bundesgebiet verteilt. Auch Angesichts der geringen Reichweite eines WLAN-Netzes sollte man sich aber besser nicht darauf verlassen, dass man überall einen Hotspot findet. So sind die Hotspots vor allem an zentralen Stellen in größeren Städten zu finden. In München gibt es etwa in einem Umkreis von dreihundert Metern um den Hauptbahnhof beeindruckende 22 Hotspots, in einer Mittelstadt wie Bayreuth dagegen nur ganze zwei Funknetze. Zu finden sind die Hotspots über zwei interaktive Karten bei T-Online und T-Home, mit einem speziellen Schild kann man ein Angebot ebenfalls identifizieren. Partner sind etwa Flughäfen, McDonalds, Maredo, Starbucks und einige Hotelketten . Besonders interessant sind aber wohl die Hotspots in den deutschen Bahnhöfen, die in den DB Lounges zur Verfügung stehen. In Zukunft will die Bahn mit der Telekom zudem über 50 ICEs mit WLAN ausstatten - bisher kann man nur auf den Strecken Dortmund-Köln und Köln-Frankfurt drahtlos surfen .

Die Nutzung der Hotspots soll im iPhone-Tarif enthalten sein, der im Übrigen noch nicht bekannt ist – im Unterschied zum englischen Anbieter O2 hat ja T-Mobile bisher keine Angaben zu den monatlichen Kosten der iPhone-Nutzung gemacht. In Bonn kalkuliert man wohl noch die Monatsgebühr.

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