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Was man über iOS 8 wissen sollte

04.07.2014 | 14:46 Uhr |

Handoff, Homekit und Erweiterungen - Apple hat für iOS 8 viele neue Funktionen vorgestellt, die vom Namen her nicht viel sagen. Hier sind alle erklärt.

Anders als bei iOS 7 liegen die großen Neuerungen bei iOS 8 nicht unübersehbar an der Oberfläche, sondern darunter. Apple hat neue Schnittstellen und Grundlagen entwickelt, die das iPhone und iPad in noch mehr Bereiche unseres Lebens einbinden. Auf der WWDC 2014 hat Apple iOS 8 vorgestellt, im Herbst 2014 wird das neue System auf unsere iPhones und iPads kommen. Hier gibt es viel Neues zu entdecken, manches ist aber kaum auf den ersten Blick zu erkennen.

Handoff

iOS wird wesentlich enger mit OS X zusammen arbeiten - zumindest, wenn es sich dabei um 10.10 Yosemite handelt. Denn mit Handoff werden wir Dateien und Dokumente nahtlos vom Mac am iPad weiter bearbeiten können oder eine Webseite an einem Gerät öffnen und an gleicher Stelle auf einem anderen weiterlesen. Noch toller: Mac und iPad werden zum Telefon. Wenn das iPhone klingelt, können wir das Gespräch auch am Mac oder iPad annehmen. Auch umgekehrt: am Mac eine Nummer aus dem Adressbuch anrufen, während das iPhone ein Zimmer weiter liegt.

Erweiterungen

Mit iOS 8 erlaubt Apple es erstmals App-Entwicklern, iOS-Plugins und Widgets zu entwickeln. Diese tauchen dann an prominenten Stellen im System auf, beispielsweise im Aktions-Menü oder in der Mitteilungszentrale. Damit werden wir in Zukunft Inhalte noch leichter auf verschiedenen Plattformen teilen, Safari-Plug-ins nutzen, Bilder mit unseren Lieblingstools direkt im iOS-Albim bearbeiten oder direkt über die Mitteilungszentrale auf Ereignisse reagieren können.

Homekit

Apple will im  Markt der Heimvernetzung mitspielen. Homekit ist die iOS-Lösung, die verschiedene App-gelenkte Steuergeräte und vernetzte Haushaltsgeräte unter einen Hut bringen soll. Siri übernimmt dann die Steuerung unserer unterschiedlichen Haus-Gadgets, dazu kann man zeitgesteuerte Aktionen programmieren und die Geräte auch von außerhalb über eine verschlüsselte Verbindung steuern. Hier erklären wir, wie Homekit auf dem iPhone funktionieren wird und was es alles kann:

Healthkit

Fitnesszubehör, eHealth und viele weitere Nischen rund um Sport, Ernährung und Gesundheit boomen derzeit. Sowohl in Form von immer mehr Messgeräten und Gadgets, als auch softwareseitig. Kein Wunder, dass Apple auch hier mit dabei sein will. Healthkit und die iOS-App Health sind die Folge davon. Healthkit ist eine umfassende Sammlung von Programmierschnittstellen, die etliche verschiedene Datentypen speichern und verarbeiten können. Eingaben von der Kalorienanzahl bis zu Cholesterinwerten oder Nährstoffen kann Healthkit verwalten. Healthkit ist leider nur auf dem iPhone und nicht auf dem iPad zu finden.

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