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Was steckt hinter dem Kauf von Schemasoft?

31.03.2005 | 12:04 Uhr |

Nach dem großen Kaufen der Jahre 2001 und 2002 hatte sich Apple bei der Akquise deutlich zurückgehalten. Jetzt hat Cupertino wieder zugeschlagen und die kanadische Softwareschmiede Schemasoft gekauft. Hinter der offiziellen Apple-Beschreibung "a developer of software components for facilitating digital information workflow" steckt eine Firma, die Tools entwickelt, die Daten aus einem Format in ein anderes überträgt. So lassen sich beispielsweise Word- oder Exceldokumente in anderen Programmen öffnen. Apple hat angekündigt, die von Schemasoft entwickelte Technologie künftig in eigenen Produkten einsetzen zu wollen - aber nicht näher gesagt, in welchen. Neben Microsoft und Adobe zählte Apple auch schon vor der Übernahme zu den Kunden von Schemasoft, so könnte beispielsweise die kanadische Firma dafür verantwortlich sein, dass Pages Word-Dokumente öffnen kann.

Während manche Anwender nun endgültig den Grundstein für ein Apple-Pendant zu Microsoft Office gelegt sehen, kann es sein, dass Apple die Technologie erst einmal nur einsetzt, um die Suchmaschine hinter Spotlight zu optimieren. Highlight der Suche, die Bestandteil von Mac-OS X 10.4 sein wird, ist die Tatsache, dass sie programmübergreifend in den unterschiedlichsten Dokumenten und Daten suchen kann. Leider ist die Website von Schemasoft aktuell nicht mehr zugänglich.

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