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CES: Wasserdichte iPhones ohne Hülle

13.01.2012 | 07:10 Uhr |

Fällt das iPhone ins Wasser, kommt keine Versicherung für den Schaden auf.

Eine Technologie, die versehentlich in Toilette, Badewanne oder Swimmingpool gefallene Elektronikgeräte vor Schäden schützen soll, hat das Unternehmen HzO auf der CES in Las Vegas vorgestellt, wie der IDG News Service berichtet. An seinem Stand demonstrierte das Unternehmen , dass ein in ein Aquarium getauchtes iPhone weiter funktioniere und auch nach dem Tauchgang keine Schäden bemerkbar waren. Die Elektronik des iPhone hat HzO dabei mit einem hauchdünnen Schutzfilm überzogen: In einer Vakuumkammer entzieht die Firma dem Gerät zunächst sämtliche Luft, um später ein spezielles Gas einzufüllen. Dies enthalte eine geheime Substanz, die sich über die empfindliche Elektronik legt und sie isoliert.

Kopfhörer-Buchse und Dock-Connector müsste dabei jedoch ausgenommen werden, da sie mit dem Überzug nicht mehr funktionieren würden, diese seien also beim Tauchgang die Schwachstellen. Deshalb könne man ein Smartphone oder Tablet auch nicht dauerhaft unter Wasser verwenden, müsse aber etwa im Regen spazierend oder am Pool sitzend sich nicht vor Spritzwasser fürchten. Die Dicke der Beschichtung ließe sich steuern, behauptet HzO und so könne man Wasserresistenz bis etwa einen Meter Tiefe erreichen.

Die Prozedur sei jedoch relativ teuer, weshalb iPhone-Besitzer ihre Geräte nicht nachträglich versiegeln lassen könnten. HzO sei aber im Gespräch mit "mehreren Herstellern", um die Prozedur in die Produktion ihrer Geräte einbauen zu können.

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