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Web bleibt nicht den Reichen vorbehalten

15.03.2001 | 00:00 Uhr |

Menschen mit geringem Einkommen sind die am
stärksten wachsende Gruppe der Internet-Surfer. Immer mehr Wenig-
Verdiener verfügten in den USA über einen privaten Internet-
Anschluss.

Das ergab eine vom Marktforschungsunternehmen Nielsen/NetRatings
am Mittwoch veröffentlichte Studie. Im Februar 2001 surften danach
rund 6 330 000 Menschen mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen
bis 25 000 US-Dollar von zu Hause aus im World Wide Web. Das ist ein
Anstieg von 46 Prozent zum Vorjahreszeitram (Februar 2000 rund
4 330 000).

Die Hauptgründe für die rasant steigende Zahl der
einkommensschwachen Nutzer, zu denen auch Studenten zählen, liegen
nach Ansicht der Marktforscher in den fallenden Preisen. Günstige
Computer und sinkende Gebühren für Internet-Anschlüsse öffneten immer
mehr Menschen die Tür ins World Wide Web.

Amerikaner mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 50 000
bis knapp 75 000 US-Dollar bildeten im Februar 2001 die größte Gruppe
der Internet-Nutzer. Im Vergleich zum Vorjahr stieg ihre Zahl um 42
Prozent auf knapp 30 500 000 (Februar 2000: 21 370 000).

Die Zahl der Internet-Surfer mit einem Jahresgehalt von 150 000
bis 1 000 000 US-Dollar lag im vergangenen Februar bei knapp unter 5
Millionen. Die obere Einkommensklasse verzeichnet mit 28 Prozent das
geringste Wachstum bei den Internet-Anschlüssen (Februar 2000:
3 750 000).
dpa

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