Webcode Ausgabe 12/05
Begriffsdefinitionen aus dem Voice-over-IP Anbietervergleich in Ausgabe 12/05
G.711
für VoIP verwendeter bevorzugter Audio->Codec mit 64 Kilobit/s und 8 kHz. Basiert auf µ-Law/a-Law Kompression, in welcher ein doppelt so hoch auflösendes Signal mit einem Tabelle optimal angenähert wird.
G.729
ebenfalls für VoIP verwendeter Audio->Codec mit 6,4 bis 11,8 Kilobit/s. Mit G.729 lassen sich wegen der hohen Kompression keine Faxe oder Touch-Tones zuverlässig übertragen. Unterscheidet in der Kompression zwischen Stille, Sprache und „Nicht-Sprache". Überträgt erst Töne ab einer gewissen Lautstärke. Unangenehme Stille im Gespräch wird durch einen künstlichen Rausch-Generator überbrückt, damit der Gesprächspartner nicht annimmt, dass die Verbindung unterbrochen wurde.
Codec
Kunstwort, aus Coder/Decoder zusammengesetzt. Ein Codec beschreibt einen Datenstrom (üblicherweise Audio oder Video) mittels diverser ausgefeilter meist psychoakustischer oder -visueller Kompressionstechniken anders, um das letztendlich zu übertragende oder archivierende Datenvolumen auf ein Minimum zu reduzieren.
SIP
Session Initiation Protocol, das gängige VoIP-Protokoll, über das die meiste VoIP-Telefonie abgewickelt wird. Wird auch von iChat A/V genutzt, aber nicht von Skype.
H.323
Älterer, bevorzugter Video-Kompressions-Standard für Videotelefonie via VoIP, wurde früher für Videotelefonie über ISDN genutzt.
ATA
Analog Telephony Adapter, das Interface um herkömmliche Telefone VoIP-fähig zu machen. Ist in VoIP-Telefonen und VoIP-Routern mit Analog-Anschlüssen schon integriert. Wird üblicherweise in eigenständiger Form per Webinterface konfiguriert. Bekannteste Hersteller: Grandstream, Cisco, Motorola, Sipura, Siemens





Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.