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Wechseljahre

09.11.2007 | 15:20 Uhr |

Apple hält die Software-Hersteller auf Trab.

Schon die Umstellung der Programme auf Universal Binary bedeutete für viele Softwareschmieden eine Menge Arbeit. Adobe hat beispielsweise Photoshop CS3 neu programmieren müssen. So viel Aufwand bereitet Leopard wohl nicht, denn viele Programme laufen auch ohne Update unter dem neuen Betriebssystem ohne Probleme. Trotzdem ist von vielen Entwicklern schon wieder Bienenfleiß gefordert. Von den Umstellungsschwierigkeiten sind vor allem professionelle Nutzer betroffen, beispielsweise aus dem Publishing- und Kreativbereich.

Extensis verspricht das Leopard-Update für das Asset-Management-Programm Portfolio " in Kürze ". Die Schriftverwaltungtools des Herstellers sind dagegen bis auf Suitcase Server X1 bereits aktualisiert. Microsoft hat mit Expression Media den Nachfolger der Datenbank iView Media Pro im Portfolio, äußert sich aber auf der Webseite noch nicht, ob und wann das Programm für Leopard zertifizert wird. Quark will mit einem Update für QuarkXPress in einigen Wochen nachlegen.

Apple selber hat seine Hausaufgaben für Aperture und Quicktime erledigt. Zu er Einsatzfähigkeit von Final Cut gibt es unterschiedliche Meinungen, laut einiger Forenberichte soll das Programm mit Leopard aber keine größeren Probleme haben. Adobe sitzt mit seiner großen Produktpalette am Katzentisch. Viele Programme wie Photoshop CS3 arbeiten laut Hersteller zwar anstandslos unter Leopard, die Aktualisierung der Videoschnittlösungen wie Premiere Pro CS3 kann sich jedoch noch bis zum Januar 2008 hinziehen. Kleinere Hersteller sind in Sachen Umstellung häufig flink. Plugin-Hersteller Nik Software beispielsweise kann mit Dfine 2.0 ein leopardfähiges-Programm vorweisen. Alienskin arbeitet mit Hochdruck an der Umstellung und vertröstet die Anwender von Blowup oder Eye Candy auf den 19 November. Foto Magico von Boinx ist bereits funktionsfähig, das gleiche gilt für das Realmacsoftware-Produkt Rapid Weaver .

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