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Weihnachten: Smart-TVs und Apple Watch beliebt

10.11.2015 | 11:07 Uhr |

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Creditplus Bank AG ergab, dass "smarte" Produkte wichtiger werden, vor allem bei jüngeren Männern.

Laut dem Ergebnis der Studie " CreditPlus Verbraucherindex Herbst 2015 ", die im Auftrag der Creditplus Bank im Sommer dieses Jahres vom Marktforschungsinstitut Toluna mit insgesamt 2000 Personen ab 14 Jahren online durchgeführt wurde und daher repräsentativ ist, ergaben sich interessante Gesichtspunkte. Darunter, dass gewisse Produkte ohne damit verbundenen Internetzugang aus der Mode kommen. So möchte sich jeder sechste Deutsche bereits ein Smart-TV statt des herkömmlichen Fernsehers anschaffen und jeder zehnte eine Smart Watch anstelle der klassischen Armbanduhr erwerben, und dies bereits in den nächsten Monaten. Technik-affin sind hier vor allem die Männer. Demnach will jeder fünfte Mann (22 Prozent) sich bis zum Jahresende ein webfähiges TV-Gerät anschaffen, demgegenüber aber nur jede zehnte Frau, also zehn Prozent.

Ähnlich sieht es bei Smart-Uhren wie der Apple Watch aus: Die männlichen Verbraucher wollen mit einem Anteil von 13 Prozent bis Weihnachten eine Uhr mit Online-Funktionalität ihr Eigen nennen, bei Frauen äußern diesen Wunsch lediglich sieben Prozent. Insbesondere sind es die jüngeren Leute zwischen 22 und 34 Jahren, die ihre Absichten zum Erwerb von smarter Technik besonders klar äußern – ungefähr jeder vierte Konsument dieser Altersgruppe möchte in den nächsten Monaten mit einem Smart-TV oder einer Smart Watch ausgestattet sein.

Dem CreditPlus-Verbraucherindex zufolge, der im Vergleich zum Frühjahr 2,5 Punkte verloren hat und aktuell bei 97,5 Punkten steht, sind die Absatzaussichten für Technikprodukte auch im kommenden Jahr positiv, das Konsumklima soll stabil bleiben. Lediglich ein Drittel der Verbraucher möchte demzufolge im kommenden Jahr Ausgaben für Konsumgüter insgesamt zurückschrauben.

Interessant auch: Entgegen aller Online-Affinität möchte die Mehrheit der Befragten lieber weiterhin mit Münzen und Scheinen zahlen können – 82 Prozent lehnen demzufolge die Abschaffung von Bargeld ab, und 42 Prozent befürchten eine Zunahme von Betrugsfällen durch Sicherheitslücken bei einem rein digitalen Zahlungsverkehr, wie sie beispielsweise die Apple Watch durch Apple Pay auch in ausgewählten Geschäften vor Ort unterstützt.

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