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Weiss: Raubkopien sind "böse Krankheit"

28.11.2003 | 11:25 Uhr |

In einer Rede auf dem Symposium Filmkopien als "böse Krankheit" bezeichnet.

Als aktuelles Beispiel nannte die Kultur- und Medienbeauftragte der Bundesregierung im Internet erhältliche Kopien des Pixar-Streifens "Findet Nemo!", die schon vor dem Kinostart auf den Rechnern von Tauschbörsenteilnehmern landeten. Nach einer Studie von AT&T kämen rund 70 Prozent aller Raubkopien aus der Filmbranche selbst, führte Weiss an. Die Staatsministerin forderte anhand dieser "traurigen Fakten" Sonderregelungen im Urheberrecht für die Filmindustrie, die "Verwertungskette" Kino, Videothek, Pay-TV, Free-TV müsse stabil bleiben. Zu diesem Zweck sollten Privatkopien komplett verboten werden, forderte Weiss. Die Umsatzeinbußen der deutschen Film- und Videoindutrie bezifferte die Staatsministerin auf 354 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

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