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Mac-OS X Lion: Was Apple auf der WWDC nicht gezeigt hat

04.07.2011 | 12:51 Uhr |

Bei der Vorstellung von Mac-OS X Lion auf der Entwicklerkonferenz hat Apple lange nicht alles gezeigt, was in der nächsten Systemversion neu hinzukommt oder was sich geändert hat. Wir zeigen einige weitere Highlights des neuen Betriebssystems.

Verbesserte Sicherheit

Festplatte verschlüsseln

In Lion lässt sich nicht nur wie bisher der Benutzerordner verschlüsseln, sondern die gesamte Festplatte
Vergrößern In Lion lässt sich nicht nur wie bisher der Benutzerordner verschlüsseln, sondern die gesamte Festplatte

Mit File Vault lässt sich in Lion nicht nur der Benutzerordner, sondern der komplette interne Datenträger verschlüsseln. Aktiviert man die Verschlüsselung, muss man jedoch nicht warten, bis diese beendet ist, sondern kann weiterarbeiten, während die Verschlüsselung im Hintergrund erfolgt, was bei einer vollen Festplatte einige Zeit in Anspruch nimmt. Startet man von einem verschlüsselten Datenträger, muss man sich sofort nach dem Rechnerstart mit dem Passwort anmelden, da dieses dann für die Entschlüsselung benötigt wird. Verschlüsselte Datenträger erscheinen nicht im Finder, wenn man den Mac von einer externen Festplatte startet, und man kann auf das verschlüsselte Laufwerk nicht zugreifen. Anders als bisher beeinträchtigt die Verschlüsselung nicht das Backup mit Time Maschine. Die Sicherungskopien erfolgen genauso im Stundenabstand wie bei einem unverschlüsselten Mac. Auch das Backup selbst lässt sich verschlüsseln, man aktiviert diese Option beim Einrichten des Backup-Laufwerks in der Systemeinstellung "Time Machine". Ausnahme von der Regel sind aber Netzlaufwerke wie die Time Capsule, denn die Verschlüsselung lässt sich nur für direkt an den Rechner angeschlossene externe Laufwerke einschalten.

Wiederherstellungspartition

Unsichtbare Rettungspartition

Beim Installieren von Lion wird automatisch eine unsichtbare Partition auf dem internen Datenträger angelegt, von der sich der Mac im Notfall starten lässt. Dann kann man das normale Arbeitsvolume prüfen und reparieren, das System neu installieren oder aus einem Time-Machine-Backup wiederherstellen. Außerdem ist es möglich, sich am WLAN anzumelden und Safari zu starten, um beispielsweise im Internet nach Informationen oder Updates zu suchen.

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