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Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen

30.08.2006 | 13:00 Uhr |

Seit Apple "Unregelmäßigkeiten" bei der Vergabe von Aktienoptionen zugeben musste, folgt in regelmäßigen Abständen eine Klage gegen den Mac-Hersteller.

Nun hat die Kanzelei Kantrowitz, Goldhamer & Graifman eine Sammelklage gegen Apple vor dem US District Court von Nordkalifornien eingereicht, berichtet Macworld UK. Die Rechtsanwälte vertreten Aktien-Besitzer, die das AAPL-Papier zwischen dem 1. Dezember 2005 und 11. August 2006 gekauft hatten. Als Grund des Prozesses geben die Kläger Verstöße seitens Apple gegen den US Securities Exchange Act von 1934 an. So hätten die Verantwortlichen Apple-Manager falsche und irreführende Angaben im Umgang mit Aktienoptionen gemacht. Die Optionen seien zu einem Zeitpunkt eingelöst worden, an dem Apples Aktienkurs höher stand, als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bewilligung der Aktienpakete. Diese Ausgaben hätten in Apples Finanzberichten auftauchen müssen. Betroffene Aktienbesitzer können der Gruppenklage noch bis zum 24. Oktober beitreten.

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