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Weitere Schritte gegen E-Mail-Müll

19.06.1998 | 00:00 Uhr |

Am Mittwoch gab Richter James Ware vom Bundesgericht in Nordkalifornien Microsoft recht: Die Firmen LCGM, Palmer & Associates sowie Financial Research Group müssen Microsoft beziehungsweise deren Tochterunternehmen Hotmail 275 000 US-Dollar beziehungsweise 55 000 US-Dollar und 7000 US-Dollar zahlen. Diese Summen erhält Hotmail als Schadensersatz, da die drei Firmen mehrmals elektronische Massenpost über die Server von Hotmail verschickt hatten oder dazu eigene Rechner nutzten und die Adresse für Antworten so gefälscht hatten, daß alle Rücksendungen bei Hotmail aufliefen. Zwei weitere Firmen hatten sich vorab auf Schadensersatzzahlungen mit Hotmail verständigt, weitere Prozesse mit drei anderen Firmen stehen noch aus. Der jetzt zu Ende gegangene Prozeß hatte im Januar begonnen und steht damit in einer Reihe von juristischen Auseinandersetzungen rund um den Globus, bei denen ausnahmslos gegen die Absender von Massen-E-Mails entschieden wurde. wm

www.hotmail.com

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