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Analysten halten App Store für wenig profitabel

15.05.2009 | 14:40 Uhr |

Obwohl die Nutzer mehr als eine Milliarde Apps geladen haben, verdient Apple nicht viel an dem App Store. Der Store sei eher ein Lockangebot, so Analysten.

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Vor gut zwei Wochen feierte Apple den milliardsten Download aus dem App Store . Die Zahl beeindruckt die Venturekapital-Geber von Lightspeed jedoch nur wenig, der App Store sei für Apple jedenfalls nicht die Goldgrube, nach der er auf den ersten Blick aussieht. Das Verhältnis von kostenlos aus dem App Store geladener Programme zu Bezahlprogrammen ist nach Ansicht der Experten irgendwo zwischen 15:1 und 40:1 anzusetzen. Bezahlte Downloads habe der App Store somit nur zwischen 25 und 60 Millionen generieren können.

Bei einem optimistisch geschätzten durchschnittlichen Preis von 2,65 US-Dollar bleibe für Apple abzüglich der 70 Prozent für die Entwickler nur ein Umsatz zwischen 70 und 160 Millionen US-Dollar. Bei einem Durchschnittspreis von 1,50 US-Dollar verblieben zwischen 12 und 27 Millionen US-Dollar in Cupertinos Kassen. Die direkten Umsätze aus dem App Store seinen für Apple jedoch weniger wichtig, argumentieren die Analysten. Wie das Vorbild Music Store soll der App Store in erster Linie als Köder für weitere iPhone- und iPod-Touch-Verkäufe dienen. Die Rechnung gehe bisher auch auf, allein 2008 verkaufte Apple fast 14 Millionen iPhones . Die Downloadrate aus dem App Store nimmt zu, mit iPhone OS 3.0 dürften sich Angebot und Downloadzahlen weiter vergrößern.

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