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Wer darf zur HD-Party

15.04.2005 | 12:00 Uhr |

Die jährliche National Association of Broadcasters (NAB) Conference in Las Vegas ist das Großereignis aller Filmschaffenden in den USA. Apple hält seit mehreren Jahren ein so genanntes Kick-off am ersten Messesonntag, in dem die Firma neue Software und Kooperationen präsentiert.

Apple hat mit der Ankündigung, Tiger Ende April in den Handel bringen zu wollen, alle Aufmerksamkeit auf das Update des Betriebssystems gelenkt. Dabei dürfte das, was Steve Jobs am nächsten Sonntag verkünden wird, mindestens genauso interessant werden. Ziemlich offen wird darüber spekuliert, dass Apple seinen Pro-Versionen eine Aktualisierung verpassen wird: Sie soll DVD Studio Pro, Shake, Motion und Final Cut Pro betreffen. Am Spannendsten wird dabei sicher das Update der Videoschnittsoftware Final Cut Pro . Relativ unkommentiert hat Apple nämlich die Seiten gewechselt, als es mit den HD-Versionen von iMovie und Final Cut plötzlich auf das HDV-Format von Sony setzte.

Apple und Panasonic

In den vergangenen Jahren stand Panasonic als Partner an Apples Seite, wenn Cupertino neue Software für Filmer und Videoschaffende ankündigte und so den Weg für professionellen Videoschnitt auf dem Desktop frei machte. Das begann 2002 mit der Ankündigung, dass Final Cut Pro die Übertragung von Videomaterial in den Formaten DVCPRO50 und DVCPROHD über Firewire unterstützen werde. Dies war vorher nur über die SDI-Schnittstelle möglich gewesen. SDI war bislang Standard für die Verbindung von Geräten innerhalb eines Filmstudios oder eine Rundfunkanstalt.

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