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Wer reinkommt, ist drin

24.08.2000 | 00:00 Uhr |

Rund einem Viertel der deutschen Bevölkerung droht
einem Zeitungsbericht zufolge auf absehbare Zeit ein Ausschluss von
der Nutzung des Internets. Diese Menschen drohten soziale Verlierer
zu werden.

Die von Unternehmen der Informationstechnik gegründete Initiative
D21 rufe daher die Bundesregierung auf, gegen die drohende
Verschärfung der sozialen Spaltung vorzugehen, berichtet die
«Berliner Zeitung» in ihrer (Donnerstagausgabe).

Nach einer Studie werde sich die Zahl der Internet-Nutzer in
Deutschland bis 2003 auf 30 Millionen knapp verdoppeln. Doch 21
Millionen Bundesbürger würden auf absehbare Zeit vom Internet-Zugang
ausgeschlossen bleiben.

Von Ausgrenzung bedroht seien Menschen mit geringer Schulbildung,
Arbeitslose, Senioren, Frauen sowie Bewohner ländlicher Gebiete.
Abhilfe könne ein Regierungsprogramm in Zusammenarbeit mit
öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen schaffen. Die
Studie «Digitale Spaltung in Deutschland» solle an diesem Donnerstag
in Berlin von dem D21-Vorsitzenden und Chef von IBM Deutschland,
Erwin Staudt, vorgestellt werden, schreibt die Zeitung.
dpa

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