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Urteile gegen Apple in Australien und den Niederlanden

21.06.2012 | 14:51 Uhr |

Apple hat in gleich zwei Verfahren nacheinander verloren. Für die in Australien falsche Behauptung, das iPad unterstütze 4G und wegen einer Patentverletzung gegenüber Samsung.

Apple muss zahlen. In Australien verliert Apple das Wettbewerbsverfahren um die Werbung für das iPad 3. Dort hatte Apple das Tablet mit "4G" beworben, wegen der unterschiedlichen Frequenzen dort, funktioniert es in Australien eben so wenig im LTE-Netz wie in Europa. Apple muss deshalb 1,8 Millionen Euro Strafe zahlen. Das Unternehmen verzichtet bereits auf die irreführende Werbung und nimmt die iPads enttäuschter Kunden wieder zurück.

Fast gleichzeitig verliert Apple auch einen Patentprozess in den Niederlanden gegen Samsung. Dabei ging es unter anderem um ein UMTS-Patent. Zwar weist das Gericht drei der vier Klagepunkte Samsungs ab, in einem Punkt gibt das Urteil Samsung jedoch Recht, Apple müsste Schadensersatz zaheln, falls das Urteil rechtskräftig wird. Samsung dagegen muss einen Teil von Apples Gerichtskosten zahlen, da die meisten Klagepunkte abgewiesen wurden.

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