Westmere-EP mit 12 Threads
IDF: Zukünftiger Mac Pro könnte 12-CPU-Kerne bekommen
Intel zeigt auf dem Intel Developer Forum erstmals den Xeon-5500-Nachfolger "Westmere-EP". Die 32-nm-CPU für Zwei-Sockel-Server erhält sechs CPU-Kerne und setzt weiterhin auf die aktuelle Plattform der Xeon-5500-Prozessoren.
Die aktuellen im Mac Pro eingesetzten Xeon-5500-Prozessoren basieren auf der 45-nm-Nehalem-Architektur. Bei den Xeon-5500-Modellen besitzt jede CPU einen integrierten Speicher-Controller für drei DDR3-1333-Channels. In der neuen zugehörigen 2-Sockel-Plattform "Tylersburg-EP" kommunizieren die zwei Xeon 5500 untereinander und zum Peripherie-Chipsatz 5520"Tylersburg-36D" mit jeweils eigenen QuickPath-Schnittstellen.
Der Xeon-5500-Nachfolger "Westmere-EP" bleibt kompatibel zur aktuellen Xeon-5500-Plattform. Apples Aufwand, die neuen Hexa-Core-Chips in einem neuen Mac Pro einzusetzen wäre damit sehr gering.
Benchmarks (Leistung) der neuen Macbook-Pro-Modelle vom Juni 2009
Leistung gesamt
Multithread Praxistest
Garageband Audiospuren mit Effekt
iTunes MP3
iPhoto Diashow exportieren
Doom 3 Timedemo 1
iMovie HD, Fotos als HD-Movie rendern
iDVD Mpeg 2 kodieren
Core Image Test 1 mit Imaginator
Quicktime Video für iPod konvertieren (H.264)
Photoshop CS 4 Script
Cinebench 10 Rendern
Final Cut Pro Rendern
Mit dem Westmere-EP schwenken die 2-Sockel-Xeons auf die 32-nm-Architektur um. Statt vier Kerne wie die Xeon-5500-Serie erhält Westmere-EP eine Hexa-Core-Technologie. Mit dem zusätzlichen Hyper-Threading kann ein Westmere-EP zwölf Threads parallel abarbeiten. In der 2-Sockel-Konfiguration, die Apple in einer Mac-Pro-Konfiguration einsetzt, stehen dem Mac-OS 24 virtuelle Prozessoren zur Verfügung.
Neu in der 32-nm-Westmere-Architekur ist die AES-Befehlssatzerweiterung. Laut Intel arbeitet ein Westmere-EP mit verwendetem AES-Befehlssatz bei der RSA-Verschlüsselung 42 Prozent schneller als ohne AES-Technologie. Die AES-Verschlüsselung soll beim Westmere-EP Intels Angaben zufolge um den Faktor zwölf schneller sein ohne AES-Befehlssatz.
Bildergalerie: Westmere
Tick-Tock-Modell von Intel: Alle zwei Jahre gibt es eine neue Mikroarchitektur.
Intels 32-nm-Prozess beginnt 2009.
Westmere-Prozessoren basieren auf der Nehalem-Architektur, migriert auf den 32-nm-Prozess.
Neue 32-nm-Mainstream-Westmere-CPUs mit Code-Namen Clarkdale und Arrandale.
Das Desktop-Topmodell der Westmere-CPUs wird die 6-Core-Version "Gulftown".
Die Xeons migrieren erst 2010 und später auf die 32-nm-Westmere-Architektur.
Mit Westmere bringt Intel Prozessoren mit integrierter Grafikengine. Dabei verwendet der Hersteller die Multi-Chip-Technologie.
Beim Westmere mit integrierter Grafikengine sitzen zwei Dies auf dem Chipmodul. Neben dem 32-nm-Westmere-Core sitzt der Grafik-/Memory-Controller-Chip in 45-nm-Technologie.
Westmere enthält eine AES-Befehlserweiterung.
Nach der Nehalem-basierenden Westmere-Architektur folgt 2010 die neue Mikroarchitektur "Sandy Bridge".
Code-Namen der angekündigten 32-nm-Westmere-Prozessoren.
Features von Westmere im Überblick.
Laut Sean Malony, Executive Vice President and General Manager of the Intel Architecture Group, soll Westmere-EP in der ersten Jahreshälfte 2010 auf den Markt kommen. Das wäre dann auch ein guter Termin für Apple, um neue Mac-Pro-Modelle vorzustellen.







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