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Opera fordert Microsofts Browserauswahl weltweit

28.07.2009 | 10:33 Uhr |

Microsofts Konkurrenten freunden sich mit dem Angebot des Konzernes an, Windows-Nutzern die Wahlfreiheit bezüglich des Browsers zu geben. Opera bemängelt jedoch, dass dies nur in der EU gelten würde.

Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat Microsofts Vorschlag begrüßt, in der EU künftig Windows-Anwender frei über ihren Browser entscheiden zu lassen, jedoch eine weltweite Ausdehnung des Programms gefordert. Operas CTO Hakon Wium Lie sagte unseren Kollegen der Computerworld, man sei sehr zufrieden mit dem bisher nie da gewesenen Vorschlag eines "Wahl-Bildschirms". Bevor man jedoch der EU-Kommission als Kläger im Kartellverfahren eine definitive Antwort gebe, müsse man noch alle Details des Microsoft-Vorschlages studieren: "Wir denken, das kann noch weiter verbessert werden, aber es ist zu früh, schon jetzt die Liste herauszugeben." Eine der noch zu klärenden Punkte ist die Beschränkung der Browser-Wahl auf die EU. Lie betonte, Opera wolle das auch außerhalb Europas so haben, "jeder sollte eine Browser-Auswahl angeboten bekommen". Lie fürchtet jedoch, dieser Vorschlag werde auf wenig Gegenliebe in Redmond stoßen, zumal es sich nur um ein EU-weites Antikartellverfahren handelt. An einer schnellen Antwort sei Opera jedoch gelegen, alle beteiligten Parteien sollten sich um eine rasche Lösung des Falles kümmern, anstatt ihn weiter über Jahre hinweg auszubreiten.

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