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Wi-Fi soll sicherer und verlässlicher werden

05.05.2004 | 11:24 Uhr |

Die Wi-Fi Alliance, ein Zusammenschluss von Herstellern und Anbietern rund um drahtlose Vernetzung, wird nach Angaben ihres Managing Directors Frank Hanzlik im kommenden September mit der Zertifizierung von Geräten gemäß den neuen WLAN-Standards IEEE 802.11i und 802.11e beginnen.

802.11i ist die vollständige Version des im vergangenen Jahr eingeführten, bislang noch vorläufigen Sicherheitsstandards WPA (Wi-Fi Protected Access). WPA und 802.11i arbeiten anders als der ältere Standard WEP (Wired Equivalent Privacy) mit dynamischen Schlüsseln und verbessertem Authentifizierungsprozess. 802.11i bringt gegenüber WPA außerdem stärkere Verschlüsselung mittels AES (Advanced Encryption Standard). Diese benötigt indes allerhand Rechenleistung in der Netzhardware, sodass älteres Equipment möglicherweise ausgetauscht werden muss.

802.11e ist der Standard für Quality of Service über drahtlose Netzverbindungen. Er soll sicherstellen, dass künftig auch Anwendungen wie Sprachtelefonie und Video-Streaming kabellos ohne Aussetzer funktionieren. In diesem Jahr werden erste Mobiltelefone auf den Markt kommen, die neben GSM und anderen klassischen Mobilfunkstandards auch VoIP (Voice over IP) in drahtlosen Netzen beherrschen. (tc)

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