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Wie Apples Push-Notification-Dienst für das iPhone funktioniert

11.06.2008 | 11:35 Uhr |

Auf der Keynote zur WWDC hat Apple erklärt, warum man es nicht erlaubt, Programme im Hintergrund laufen zu lassen. Stattdessen will Apple den Entwicklern einen eigenen Dienst anbieten, mit dem Programme auf sich aufmerksam machen können.

Apples Push-Notification-Dienst
Vergrößern Apples Push-Notification-Dienst

Bereits bei der Ankündigung der iPhone-Software 2.0 gab Apple bekannt, dass es nicht erlaubt ist, Anwendungen auf dem iPhone im Hintergrund laufen zu lassen. Die Erklärung folgte jetzt auf der WWDC : Die Gründe lägen darin, dass Hintergrundprozesse permanent Rechenleistung und Akkulaufzeit kosten würden, so Scott Forstall, Leiter für den Bereich iPhone-Software. Möglicherweise geht es Apple bei dieser Beschränkung auch um Stabilität und Sicherheit.

Permanente Verbindung mit Apple

Die Entwickler sollen trotz dieser Einschränkung Programme wie Instant Messenger umsetzen können. Solche Dienste müssen auch dann verfügbar sein, wenn die Anwendung nicht aktiv ist. Ab September wird Apple hierfür einen Dienst namens "Unified Push Notification" anbieten. Dafür wird das iPhone permanent mit einem Server von Apple verbunden sein.

Über diesen Server können Dienste wie beispielsweise Instant Messaging Benachrichtigungen an das jeweilige iPhone senden, zum Beispiel wenn eine neue Nachricht eingegangen ist. Der Nutzer erhält dann eine Nachricht auf den Bildschirm seines iPhones. Apples Server ist dazu permanent mit dem iPhone verbunden, er funktioniert wie eine Vermittlung. Soll beispielsweise eine Chat-Nachricht an den Nutzer gesendet werden, schickt der Server des Anbieters diese an Apples Server und dieser leitet sie an das iPhone weiter.

Apples Server kennt die IP-Adresse des iPhones und die des Software-Servers und stellt so eine indirekte Verbindung her.

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