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Wie das iPhone in der Asthma-Forschung hilft

30.09.2015 | 11:53 Uhr |

Knapp sechs Monate nach dem Start von ResearchKit berichten Forscher von Erfolgen bei Studien in Zusammenhang mit Asthma.

Forscher der Icahn School of Medicine nutzten Apples ResearchKit in den letzten sechs Monaten fürStudien im Zusammenhang mit Asthma . Die dafür entwickelte App gehörte zu den ersten fünf ResearchKit-Apps. Insgesamt wurde die App des Institutes seitdem über 50.000 mal heruntergeladen und 8.600 Nutzer meldeten sich für die Studien an. 2.000 Nutzer zeichnen seitdem regelmäßig Ihre Gesundheitsdaten mit der App auf.

Neben der verhältnismäßig hohen Anzahl der Teilnehmer ist auch die Herkunft der Teilnehmer ein Erfolg für die Forscher. Mehr als 87 Prozent stammen nicht aus der Umgebung der Klinik. Diese Teilnehmer wären bei einer regulären Studie nicht erreicht worden.
 
Durch die iPhone-Sensoren konnten die Forscher feststellen, dass ein Großteil der Teilnehmer der Studie sich seit deren Beginn mehr bewegen und trainieren. Zusätzlich dazu stieg auch die durchschnittliche Schrittanzahl deutlich an. Wie Dr. Ivonne Chan berichtet, verfügt das Institut plötzlich über Millionen Datensätze, die durch die Teilnehmer der ResearchKit Studie übertragen werden. Durch diese Anzahl der Daten ist es den Forschern beispielsweise möglich, Schwankungen bei der Gesundheit der Teilnehmer im Verlaufe eines Tages oder einer Stunde nachzuvollziehen.
 
Während die Forscher mit der ResearchKit Studie sehr zufrieden sind, gibt es an der Plattform auch ein Problem. Nur Menschen, die sich ein iOS Gerät leisten können, haben die Möglichkeit an den Studien teilzunehmen.
 

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