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Wilde Spekulationen über neue Macbooks

29.07.2008 | 11:13 Uhr |

Für den Herbst (genauer: bis September oder Oktober) erwartet die Gerüchteküche von Apple eine Überarbeitung des Notebook-Angebots. Während sich die einschlägigen Seiten relativ einig sind, dass beim MacBook und Macbook Pro ein neues Design ansteht, bleibt das Rätselraten über das, was Apple unter der Hülle verstecken wird.

Seth Weintraub erzählt im Computerworld-Blog , was ihm seine Quellen berichtet haben: Die nächste MacBook-Generation könnte Apple mit Displays im 16:9- statt des aktuellen 16:10-Formates ausstatten, das MacBook Air dürfte indes durch einen Prozessor mit 45-nm-Fertigung stromsparender werden. MacBook und MacBook Pro werden sich ihrerseits am Design des MacBook Air anlehnen und etwas dünner werden, das Gehäuse soll dann aus einem einzelnen Alu-Stück bestehen. Die Oberfläche des Trackpads werde ähnlich wie der Touchscreen des iPhone aus Glas bestehen - und neue Multitouch-Befehle ermöglichen. Was den Chipsatz betrifft, glaubt Weintraub an den Einsatz von Intels neuer Centrino-2-Plattform. Etwas ganz anderes will AppleInsider gehört haben. Während Apple weiterhin dem Intel-Prozessor als Herz des Macs treu bleiben will, möchten sich die Verantwortlichen in Cupertino den Informanten der Gerüchteseite zufolge durch eine andere Plattform für die CPU von der Konkurrenz absetzen. Seit dem Wechsel zu Intel-Prozessoren unterscheidet sich das Innenleben (anders als zu PowerPC-Zeiten) der Macs kaum noch von Konkurrenzprodukten. AppleInsider weiß allerdings nicht, wie Apple den Wechsel zu einer anderen Plattform bewerkstelligen möchte. Das Design eigener Logic Boards ist aufwendig, allerdings könnte Apple einen anderen Zulieferer wählen oder eine lizenzierte Architektur für Intel-Chips herstellen lassen - beispielsweise von Intels Mitbewerber AMD. Apple könnte sich so die Rosinen aus der Hardware-Branche herauspicken und auf der Hardware-Seite einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz erarbeiten. Dies könnte zumindest die Ankündigung einer Neuausrichtung der Produktpalette durch Apples Finanzchef Peter Oppenheimer erklären.

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