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Windows 7: Vista-Nachfolger kommt innerhalb der nächsten drei Jahre

23.07.2007 | 14:11 Uhr |

Der Nachfolger von Windows Vista wird derzeit unter dem Codenamen Windows „7“ entwickelt. Die Fertigstellung ist innerhalb der nächsten drei Jahre geplant.

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Der bei Microsoft intern unter dem Namen „7“ entwickelte Nachfolger von Windows Vista (Windows 6.0) wird innerhalb der nächsten drei Jahre auf den Markt kommen und damit spätestens 2010 erhältlich sein.
Dieser Termin und Details einiger der Eigenschaften von Windows „7“ wurden auf einer Microsoft-Konferenz in Florida genannt und von einem der Teilnehmer dem US-IT-Dienst Cnet mitgeteilt. Demnach will Microsoft Sorge dafür tragen, dass den Industriepartnern einen vorhersehbarer Termin für die Veröffentlichung des Vista-Nachfolgers genannt wird. Außerdem sollen noch früher Informationen rund um das kommende Client-Betriebssystem bekannt gegeben werden.

Ähnlich wie Windows Vista soll nach den derzeitigen Plänen auch Windows “7” in Versionen für Endanwender und Unternehmen erscheinen und dies sowohl in einer 32- als auch in einer 64-Bit-Fassung.

Der Vista-Nachfolger trug bisher den Codenamen „Vienna“. Ein Microsoft-Sprecher bestätigte aber mittlerweile, dass das Betriebssystem intern unter dem Codenamen „7“ beziehungsweise „Seven“ entwickelt wird. Die Veröffentlichung und damit auch die Entwicklungszeit ist für innerhalb der nächsten drei Jahre geplant, wobei der endgültige Termin aber erst dann festgelegt wird, wenn die an dem Betriebssystem gestellten Qualitätsansprüche erfüllt worden sind.

Bei Windows „7“ will Microsoft nicht den selben Fehler wie bei Windows Vista machen, dessen Fertigstellung sich immer wieder verzögerte und damit auch die Unternehmenspartner lange Zeit rätseln ließ, wann es denn nun erscheint.

Was die Namensgebung angeht, ist Microsoft übrigens durchaus abergläubisch: An dem Nachfolger von Office 2007 (Office 12) wird bereits gewerkelt, intern trägt der Nachfolger aber die Bezeichnung Office 14. Die "13" wird sicherheitshalber übersprungen.

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