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Windows-Product-Key-Überprüfung sendet Informationen an Microsoft

09.03.2007 | 08:01 Uhr |

Die jüngste Version der "Windows Genuine Advantage Notification" (WGA) schickt nach vollendeter und auch nach abgebrochener Installation Informationen zu Microsoft.

Die Software erkennt nach der Installation über Windows Update, ob es sich bei der jeweiligen Windows-Installation um einen legalen Product Key handelt, um dies dem Nutzer mitzuteilen. Ein Blog-Eintrag bei Microsoft erklärt diese Praxis: Microsoft sammle grundsätzlich bei allen Updates Daten über den Erfolg oder Misserfolg von Installationen, um Statistiken zu erstellen, wann Nutzer Installationen abbrechen. Dies diene zur Verbesserung des Service. In der Tat deckt die Lizenzvereinbarung mit Microsoft für Windows Update diesen Vorgang. Sie erlaubt es Microsoft aber nicht, Informationen über den Product Key und die Product ID zu speichern - es sei denn, es handelt sich um eine "ungültige Product ID". Auch bei Apple hatte eine Software, die "nach Hause funkt", bereits für Diskussionen gesorgt: Der MiniStore von iTunes teilt Apple bei der Suche nach vergleichbarer Musik zwangsläufig mit, welche Musik auf dem Rechner installiert ist. Vor dem Einschalten der Funktion fragt diese jedoch nach Erlaubnis.

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