963788

Windows Vista Home erlaubt keine Virtualisierung

02.02.2007 | 10:44 Uhr |

Spekulationen um Einschränkungen in den Lizenzbestimmungen von Windows Vista haben sich zur Veröffentlichung des neuen Betriebssystems aus Redmond bestätigt: Die Home-Edition von Windows Vista ist nicht zum Gebrauch in virtuellen Umgebungen frei gegeben.

windows vista logo teaser aufmacher schrift
Vergrößern windows vista logo teaser aufmacher schrift

Darauf weist Parallels' Ben Rudolph im Parallels Virtualization Blog hin. In seiner End User License Agreement (EULA) verbietet Microsoft den Einsatz von Windows Vista Home Basic und Home Premium in Parallels oder VM Ware. Wer auf seinem Intel-Mac den XP-Nachfolger in einer virtuellen Umgebung betrieben möchte, muss dafür die Enterprise- oder Ultimate-Fassung von Vista nehmen. Anders verhält es sich, installiert man via Bootcamp Windows auf einer eigenen Partition. In diesem Fall ist der Einsatz der Home-Fassungen sehr wohl erlaubt.

Microsoft sieht den Einsatz von Virtualisierungen hauptsächlich im Geschäftsumfeld, erklärt ein Microsoft-Sprecher unseren Kollegen von Macworld. Virtualisierung werde daher in den High-End-Versionen von Vista unterstützt, Privatanwender hätten zu selten nach dem Feature gefragt. Die Enterprise- und die Ultimate-Fassung von Windows Vista kosten rund 100 respektive 200 Euro mehr als die Home-Ausgabe.

0 Kommentare zu diesem Artikel
963788