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Windows auf dem Mac (III): VM Ware Fusion installieren

04.10.2007 | 12:28 Uhr |

Die Alternative zu Parallels Desktop heißt VMware Fusion. Auch diese Virtualisierungssoftware startet Windows, Linux, Unix und Co als Gastsystem auf Intel-Macs. Unser Workshop zeigt Installation und Konfiguration.

PC inklusive: Wenn Sie die Unity-Funktion aktivieren, blendet Fusion den Windows- Desktop aus und zeigt nur noch die Fenster. Von der Taskleiste lässt Fusion nur das Icon für das Startmenü übrig. Wenn Sie Windows- Programme im Dock behalten und sie öffnen, startet die VM automatisch.
Vergrößern PC inklusive: Wenn Sie die Unity-Funktion aktivieren, blendet Fusion den Windows- Desktop aus und zeigt nur noch die Fenster. Von der Taskleiste lässt Fusion nur das Icon für das Startmenü übrig. Wenn Sie Windows- Programme im Dock behalten und sie öffnen, startet die VM automatisch.

Mit Fusion aus dem Hause VMware können Sie Windows XP und Vista sowie viele andere PC-Betriebssysteme auf dem Mac nutzen. Die Systeme werden dabei in einer Virtual Machine (VM) installiert, die einen kompletten Rechner emuliert, also in Software nachbildet. Alle Zugriffe des Gastsystems auf die virtuellen PC-Komponenten werden von der VM auf die echte Mac-Hardware umgesetzt. Es können auch mehrere VMs gleichzeitig laufen.

Fusion zeigt das fremde System unter Mac-OS X zunächst in einem Fenster. Wer echtes PC-Feeling aufkommen lassen will, betreibt die VM im Fullscreen-Modus, sodass nur noch Windows zu sehen ist. Als dritte Alternative bietet Fusion „Unity“. Dabei werden die Windows-Fenster in den Mac-Finder integriert. Dateien lassen sich mit der Maus hin- und herkopieren, und die Zwischenablage erlaubt den Austausch von Texten. Eine Stärke von Fusion ist der Mehrprozessor-Support.

VMware nutzt einen Assistenten, der vor der Vista-Installation alle zugehörigen Daten abfragt, damit diese dann ohne anzuhalten durchläuft. Außerdem kann Fusion eine vorhandene Boot-Camp-Partition nutzen, sodass diese sich auf Wunsch per VM booten lässt. Vista verlangt dann allerdings im Gegensatz zu XP noch bei jedem Wechsel die Aktivierung.

Mit der Trial-Version können Sie Fusion in Ruhe auf Herz und Nieren prüfen. Unter www.vmware.com/download/fusion steht eine 30-Tages-Testversion zum Download bereit. Sie müssen Sich dazu registrieren und bekommen den Zugangsschlüssel per Mail. Die deutsche Version von Fusion soll laut VMware im Dezember erscheinen und dann als kostenloses Update angeboten werden.

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